Im Herzen Frankfurts

Der Schein seiner Lampe tauchte die dunkle Nacht in warmes Licht. Die Umrisse der Fachwerkhäuschen flackerten wie züngelnde Flammen und die kalte Oktoberluft zog durch die engen Gassen. Er raffte seinen Wollmantel und schritt langsam durch die stillen Straßen und über die leeren Plätze, auf denen sich tagsüber Leute aller Art tummelten. Die ersten Kastanien lagen schon unter den Bäumen und er hielt einen Moment inne und schloss die Augen. Aus den Backstuben flog früh morgens ein herrlicher Duft und die Auslage wurde mit herrlichen Frankfurter Kränzen, frischen Brotlaiben und Hefezöpfen bestückt. Danach kamen die Bauern von ihren Höfen und brachten saftige Äpfel und Birnen, Marillen, Orangen und buntes Gemüse. Anschließend gingen die Lampen in der Metzgerei an, wo der pausbäckige Metzger Fred die Würstchen aus dem Lager holte. Manchmal sah er, wie die Katze von Frau Naseweis mit einem Stück Speck im Mund zur Tür heraus verschwand und ärgerte sich. Da er aber ein Auge auf Frau Naseweis geworfen hatte, sagte er nichts. Orgelklänge von der Morgenandacht waren aus dem Dom zu hören und die ersten Vögel fingen an zu zwitschern. Jeden Tag  erwachte so das Leben in der Altstadt von Neuem. Doch er liebte die Nacht, die ganz ihm und der Stadt gehörte. Denn er war der Nachtwächter des Herzens von Frankfurt.

                       

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