Bean-To-Bar Verfahren: Was ist damit gemeint?

Mit dem Begriff Bean-to-Bar wird der Herstellungsprozess von der Bohne bis zur Tafel beschrieben.

Zunächst werden die unverfälschten Kakaobohnen gesäubert und anschließend schonend geröstet. Dann werden die Kakaobohnen zerkleinert und die äußere Schale entfernt. Was bleibt sind feine Kakaobohnen-Splitter, welche die Basis für die Schokolade bilden.

Anschließend landen die Kakaobohnen-Splitter in der Conchiermaschine, wo sie langsam erhitzt werden. Während dieses Prozesses tritt die Kakaobutter aus und die einzelnen Kakaobohnen-Stückchen so lange gemahlen, bis nach und nach eine cremige, glänzende Masse entsteht.

Dieser Mahlprozess, auch Conchieren genannt, kann bis zu 3 Tage dauern. Geschmacksnoten, Intensität und feine Aromen können je nach Länge des Vorgangs, Temperatur und Kakaobohne ganz unterschiedlich ausfallen. Zusätzlich werden Zucker und Kakaobutter hinzu gegeben.

Zuletzt wird die flüßige Schokoladen-Masse noch temperiert und danach in die jeweiligen Formen gegossen, wo sie langsam aushärtet. 

Fertig ist die Schokolade, von der Bohne zur Tafel!